St. Martinsumzug lässt nicht nur Laternen leuchten

Die Augen der Kinder leuchteten mindestens so sehr, wie ihre gebastelten Laternen! Strapaziert wurden die Kehlen der Kinder bei ihrem: “Laterne, Laterne” -Gesang.
In diesem Jahr hatte jede Stufe unserer Schule einen anderen Tag für den Umzug. Los ging es mit Stufe 1 am Montag, Stufe 2 am Dienstag und so fort. Die Eltern warteten auf dem Schulhof. Der Zug nahm den Weg an der Lambertus Kirche vorbei zum Altenheim: Dort wurde zur Freude der Bewohner gesungen.
Spontan schlossen sich einige Bewohner des Altenheims dem Umzug an, und der Umzug wurde von den Eltern und Freunden der Kinder mit Kerzen in der Hand auf dem Schulhof empfangen: St. Martinsstimmung einmal anders. Diese Alternative zu dem großen Sankt Martinszug durch die ganze Stadt, mit der ganzen Schule, hat den Kindern dennoch gut gefallen.

„Der kleine Prinz“ im Sprachcamp 2021

Weltweit wird die Geschichte „Der Kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry erzählt und als ein Sinnbild für Freundschaft und Menschlichkeit verstanden. Federführend koordiniert die GGS „An der Burg“ derzeit die Durchführung des Erasmus+ Projektes „The Little Princes Yourney through Europe“.

In diesem Kontext „reist“ der Kleine Prinz in die Länder der Partnerschulen nach Polen, Portugal, Rumänien und nach DeutschlandSomit lag es nahe, das Sprachcamp, das in der ersten Herbstferienwoche vom 11.-15.10.2021 an der GGS „An der Burg“ in Hückelhoven stattfand, unter den Leitgedanken Kapitel XXVIII Der Kleine Prinz in Hückelhoven“ zu stellen. Der Kleine Prinz erwacht am Rosenmontag, so dass sich die Kinder mit den Themen Ankommen, Freundschaft, unserer Kulturregion sowie traditionellen Karnevalsbräuchen beschäftigten. Am Sprachcamp nahmen siebzehn Kinder der Jahrgangsstufen drei und vier teil, die ein Abbild der heterogenen Schüler*innenschaft der GGS „an der Burg“ boten; es trafen beispielsweise Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten auf Kinder mit MigrationsgeschichteZu Beginn stand die Textarbeit im Vordergrund, damit sich die Kinder in ihre Rollen einfinden konnten, unterstützt durch verschiedene Spiel- und Sprachübungen. 

Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Emotionen, sowie verschiedenen Möglichkeiten des mimischen und gestischen Ausdrucks stellte eine große Herausforderung dar. Doch gerade dadurch wurden Sozialkompetenzen gestärkt und neben der Empathie auch die Kooperation der Schüler*innen geschult, so dass es den Kindern im Laufe der Woche zunehmendgelang, sich mit ihren Rollen zu identifizieren, diese auf der Bühne darzustellen und miteinander zu agieren. Die einzelnen Szenen wurden in Kleingruppen erarbeitet und nach und nach zu einem  harmonischen Ganzen zusammengeführt. 

Zu einer gelungenen Präsentation trägt natürlich auch das Bühnenbild bei. Die Kinder malten großformatige Häuser und gestalteten die Karnevalswagen. Dadurch erfuhren sie sowohl eine Stärkung ihrer Gestaltungskompetenz als auch der Selbstermächtigung. Neben der eigentlichen Theaterarbeit nahmen die Kinder auch an drei Videomeetings mit den Partnerschulen teil. Sie erhielten erste Einblicke in den polnischen (Grund-) Schulalltag und in einfache Möglichkeiten Requisiten mit alltäglichen Materialien zu gestalten.

 Coronabedingt konnte die arbeitsreiche Woche am letzten Tag leider nur mit einer erfolgreichen Präsentation des Stückes vor einem kleinen Publikum abgeschlossen werden. Für die Familien entstand eine Doppel DVD mit dem Premierenfilm sowie zahlreiche Fotos der Schauspieler*innen. So konnten die Kinder nach einer ereignisreichen Woche mit gestärktem Selbstbewusstsein in die wohlverdienten Herbstferien starten.

Text und Fotos: Gabriele Krause

 

Die i-Dötzchen sind an “Bord”

Für die i-Dötzchen unserer Schule war es soweit: Sie hatten ihren ersten Schultag!   Nach einem Schulgottesdienst und einer Begrüßungsfeier lernten die Schulneulinge erstmals ihre Klassenkameraden/innen und ihre Klassenlehrerinnen kennen. Die Hygienemaßnahmen ließen in diesem Jahr zum zweiten mal nur einen reduzierten und für jede der drei Eingangsklassen separat veranstalteten Schulbeginn zu. Dennoch verabschiedeten sich die neuen Erstklässler zügig von Mama, Papa oder auch Oma und Opa. Anschließend wurden sie von ihrer neuen Lehrerin in den Klassenraum begleitet. Die erste gemeinsame Unterrichtsstunde konnte beginnen. Hier lernten die Kinder unter anderem das jeweilige Klassentier kennen. Natürlich durfte am ersten Schultag auch die erste kleine Hausaufgabe nicht fehlen.

Wir von der „Burg“ freuen uns, dass ihr „an Bord“ seid. Herzlich Willkommen!

Elternmitwirkung

  1. Recht auf Schulmitwirkung
    Das Recht der Eltern auf Schulmitwirkung ergibt sich sowohl aus der Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalens, als auch aus den Regelungen in § 62 ff. Schulgesetz Nordrhein-Westfalen (SchulG NRW).
    Den Eltern stehen nach dem Schulgesetz verschiedene Möglichkeiten offen, sich aktiv am Schulleben zu beteiligen.
    Mitwirkungsgremien für Eltern sind nach dem Schulgesetz die Klassenpflegschaft, die Schulpflegschaft und die Schulkonferenz.
    Jedes Mitwirkungsgremium besteht bis zum ersten Zusammentreten des neugewählten Mitwirkungsgremiums im neuen Schuljahr.
    Ein Mitwirkungsgremium wird grundsätzlich durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden einberufen. Die Mitglieder sind dabei mit einer Frist von mindestens 7 Tagen unter Beifügung der Tagesordnung und der Beratungsunterlagen schriftlich einzuladen.
    Die Schule hat den Mitwirkungsgremien die notwendigen Einrichtungen und Hilfsmittel zur Verfügung zu stellen. Dazu gehört beispielsweise das zur Verfügung stellen von Räumen für Gremiensitzungen oder die Nutzung des Kopierers.
  2. Klassenpflegschaft
    Zu Beginn des Schuljahres werden die Eltern oder andere Erziehungsberechtigten der Kinder in den Eingangsklassen entweder von der Schulleitung und/oder der Klassenleitung zu einer
    Klassenpflegschaftssitzung eingeladen.
    Bei bereits bestehenden Klassenverbänden oder Jahrgangsstufen erfolgt die Einladung durch die Vorsitzende oder den Vorsitzenden der bisherigen Klassenpflegschaft.
    Die Eltern der Klassenpflegschaft wählen aus ihrer Runde eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden und eine Stellvertreterin oder einen Stellvertreter.
    Beide nehmen über ihre Aufgaben in der Klassenpflegschaft hinaus mit beratender Stimme an der Klassenkonferenz teil.
    Die oder der Vorsitzende beruft während des Schuljahres die Sitzungen der Klassenpflegschaft ein und legt in Absprache mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer die Themen der Tagesordnung fest. Die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer nimmt an den Klassenpflegschaftssitzungen teil.
    Für jede Vertreterin oder jeden Vertreter wird eine Stellvertreterin oder ein Stellvertreter gewählt.
  3. Schulpflegschaft
    Alle Klassenpflegschaftsvorsitzenden nehmen an der Sitzung der Schulpflegschaft teil, die in der Regel einmal im Schuljahr tagt. Die Schulpflegschaft vertritt die Interessen aller Eltern der Schule gegenüber der Schulleitung und den anderen Mitwirkungsgremien.
    Die Schulpflegschaft wählt eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden, bis zu drei Stellvertreterinnen oder Stellvertreter sowie die Elternvertretung für die Schulkonferenz.
    Die Vorsitzende oder der Vorsitzende der Schulpflegschaft ist mit der Wahl automatisch Mitglied der Schulkonferenz, es sei denn, dies wird ausdrücklich abgelehnt.
  4. Schulkonferenz
    Die Schulkonferenz ist das höchste Gremium der Schule. Ihr gehören jeweils zur Hälfte Elternvertreterinnen und –vertreter sowie Lehrkräfte an.
    Die Schulkonferenz befasst sich mit allen grundsätzlichen Angelegenheiten der Schule und vermittelt bei Konflikten innerhalb der Schule. Sie kann Vorschläge und Anregungen an den Schulträger und an die Schulaufsichtsbehörde richten. Vorschlägen der Schulleitung und des
    Schulträgers stimmt sie zu oder lehnt sie ab. Sie verabschiedet Grundsätze und Stellungnahmen.
    Im Schulgesetz ist festgelegt, über welche Angelegenheiten die Schulkonferenz zu entscheiden hat.
    Den Vorsitz führt die Schulleiterin oder der Schulleiter, aber ohne Stimmrecht.
    Nur bei Stimmengleichheit gibt das Votum der Schulleiterin/des Schulleiters den Ausschlag.
  5. Vertretung der Schule nach außen
    Die Schule wird nach außen, gegenüber dem Schulträger und der Schulaufsicht, durch die Schulleiterin oder den Schulleiter vertreten. Sie oder er ist dabei an die Beschlüsse der Schulkonferenz gebunden.
  6. Weitere Informationen
    Für weitere Informationen folgen Sie bitte dem nachfolgenden Link: https://www.schulministerium.nrw.de/eltern/schulmitwirkung. Hier können Sie unter anderem die Broschüre „Das ABC der Elternmitwirkung“ über die Homepage des Ministeriums für Schule und Bildung NRW herunterladen.

„Leinen los!“

Die Viertklässler gehen von Bord…

Nachdem jede Klasse bereits einzeln einen Gottesdienst in der Kirche besucht hatte, fand das anschließende `Abmustern´ im Klassenverband unter Einhaltung der erforderlichen Hygienemaßnahmen wetterbedingt `unter Deck´ statt.

Der Kapitän, Rektor Dirk Gröbert, erinnerte die Schüler*innen in seiner Ansprache an den `Seeweg´, den sie während ihrer Schulzeit an `Bord´ verbracht haben. „Schule ist aber nicht alles!“ Viel wichtiger sei es, so der Schulleiter an die Kinder und Eltern gerichtet, im Leben glücklich zu werden.

Frau Dircks, Klassenlehrerin der 4a, ließ keinen Zweifel daran, dass die Kinder bereits zur Schulzeit glücklich waren und gemeinsam viel Spaß hatten. Unter anderem durch Anekdoten und Erlebtes wie: Bananenessen im Affenhaus beim Zoobesuch…

Frau Rauh, die Klassenlehrerin der 4b, gelang es, zur Unterhaltung der Eltern und Schüler*innen, jede und jeden ihrer Absolvent*innen in kurzen Sätzen so zu beschreiben, dass sie sich selbst erkannten. Wie aufmerksam Viertklässler*innen selbst am letzten Schultag noch sein können…

Als letzte Klasse in der alphabetischen Reihenfolge konnten die Mädels und Jungs der 4c mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Hofmann, die Eltern und Kolleg*innen mit ihrer künstlerischen Darbietung u.a. des Shanty-Hits Wellerman als Cup Song begeistern. DSDS-verdächtig….

Alle Schüler*innen, Eltern und Kolleg*innen der GGS „An der Burg“ wünschen den `Leichtmatrosen´ allzeit gute Fahrt und immer eine handbreit Wasser unter dem Kiel.

Fahrradprüfung erfolgreich absolviert

“Hey, klar kann ich Fahrradfahren!”

So oder ähnlich denken die meisten Schüler*innen, wenn sie hören, dass sie eine Fahrradprüfung machen sollen. In die Pedale treten und Gleichgewicht halten, funktioniert bei den meisten schon gut. Dass es da aber noch mehr gibt, das lernten sie recht schnell. Denn im Verkehrserziehungsunterricht wurde der sichere Umgang mit dem Rad und die Anwendung der Verkehrsregeln ausgiebig geübt. Genauso wie bei anderen Führerscheinen auch, bereitet der Unterricht in Theorie und Praxis und mit einer Prüfungsvorbereitung auf den Fahrradführerschein vor.

Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass den Viertklässler*innen während des Verkehrsunterrichts nicht das Fahrradfahren beigebracht werden kann. Die Kinder sollten vorher bereits mit einem Zweirad vertraut sein und verhältnismäßig sicher fahren können. Also haben alle Prüflinge bereits vorher in ihrer Freizeit geübt.

“An der Burg” stand dann in dieser Woche zunächst die theoretische Prüfung auf dem Programm: ein Bogen mit Fragen zum Verkehrsgeschehen und zur Verkehrstüchtigkeit des eigenen Rades. Danach ging es – wie schon seit etlichen Jahren – unter Anleitung und Aufsicht unseres “Verkehrstrainings” – Polizeibeamten, Herrn Hissel und unter reger Beteiligung der Eltern auf die Straße. Hier zeigten die Schüler*innen, dass sie sich von nun an alleine sicher mit dem Fahrrad im Straßenverkehr bewegen können. Den Beteiligten gilt ein herzliches Dankeschön!

Und allen `Absolventen´ zur bestandenen Prüfung: Herzlichen Glückwunsch!

 

 

 

Ein Licht sein für andere

Unter diesem weihnachtlichen Motto hatten die Kinder der Klasse 4b gemeinsam mit der evangelischen Lerngruppe der 3. Schuljahre fleißig für die Tafel Hückelhoven gesammelt.
Leider verhinderte Corona, dass die Kinder ihre Spenden persönlich abgeben konnten. So übernahm Frau Rauh diese Aufgabe und übergab den Mitarbeitern der Tafel eine große Kiste voller Lebensmittel.
Diese wurde – genau wie die beiligende Weihnachtskarte der Kinder – erfreut entgegen genommen.
„Eine tolle Aktion!“ fanden die Mitarbeiter, so dass wir diese gerne im nächsten Jahr wiederholen möchten.

 

„Tuishi pamoja – Wir wollen zusammen leben“

Sprachcamp 2020

 „Tuishi pamoja – Wir wollen zusammen leben“, lautete das Leitmotiv, unter dem das Sprachcamp in der ersten Herbstferienwoche vom 12.10. – 16.10.2020 an der GGS „An der Burg“ in Hückelhoven stattfand.

16 Kinder der Jahrgangsstufen drei und vier boten ein Abbild der heterogenen Schüler*innenschaft der GGS „An der Burg“. So trafen beispielsweise Kinder mit sprachlichen Schwierigkeiten auf Kinder mit Migrationshintergrund, um sich gemeinsam eine Geschichte über Vorurteile, Freundschaft und Toleranz zu erarbeiten.

Ein genaues Textverständnis war notwendig, damit die Schüler*innen neben dem reinen Auswendiglernen der Sprechrollen auch die Herausforderungen verschiedener Spiel- und Sprachübungen meistern konnten.

Darüber hinaus erlebten die Schüler*innen eine Stärkung ihrer Selbstkompetenz, indem sie lernten Gestaltungsspielräume zu nutzen und Texte eigenständig zu modifizieren. So fügte ein Schüler zusätzlich einzelne Sätze in seiner türkischen Muttersprache ein, der noch im vergangenen Sprachcamp keine Sprechrolle übernehmen konnte.

Neben der Erfahrung von Selbstermächtigung stand auch die Sozialkompetenz im Fokus. Durch die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Emotionen, sowie verschiedenen Möglichkeiten des mimischen und gestischen Ausdrucks wurde die Empathie und die Kooperation der Schüler*innen geschult. So gelang es ihnen im Lauf der Woche zunehmend sich mit ihren Rollen zu identifizieren, diese auf der Bühne darzustellen und miteinander zu agieren.

Neben der eigentlichen Theaterarbeit erwiesen sich auch das gemeinsame Mittagessen, sowie anschließende Entspannungsübungen durchaus als gemeinschaftsstiftend.

Die einzelnen Szenen wurden in Kleingruppen erarbeitet und nach und nach zu einem harmonischen Ganzen zusammengeführt.

`Corona-Zeiten´ bedingt konnte die arbeitsreiche Woche am letzten Tag leider nicht mit der Präsentation des Stücks vor dem Elternpublikum abgeschlossen werden. Stattdessen wurde die Aufführung von „Tuishi pamoja“ gefilmt und am Nachmittag im Rahmen eines „Premieren-Kinos“ gemeinsam mit den Kindern angeschaut. Für die Familien entstanden eine Doppel DVD mit dem Premierenfilm sowie Videoaufnahmen der Theaterproben und zahlreichen Fotos der Schauspieler*innen, die auch von den Kindern selbst während des Theatercamps aufgenommen wurden.

So konnten die Kinder nach einer ereignisreichen Woche mit gestärktem Selbstbewusstsein in die wohlverdienten Ferien starten.

Text und Bilder von:

Ständige Leiterin Sprachcamp sowie Theater-AG “An der Burg”

Gabriele Krause